Dachdeckermeister Thomas Schönfeld

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Dachbegrünung

Gründächer - Dachbegrünung

Einer der ökonomischsten Gründe ist die verlängerte Lebensdauer der Dachbahnen (Dachhaut). Bei Dächern ohne Auflast entstehen Temperaturschwankungen im Jahresmittel von ca. 100 Grad (-20 Grad C im Winter, + 80 Grad C im Sommer). Bei bewachsenen Dächern reduzieren sich diese Schwankungen auf ca. 30 Grad C. Thermische und damit einhergehende mechanische Belastungen der Dachhaut werden stark reduziert.Pflanzen verdunsten Wasser, dadurch steigern sie den Feuchtigkeitsgehalt der Luft und senken die Temperaturen in den Städten. Die Smoggefahr wird verhindert und das Mikroklima verbessert. Auf bepflanzten Dächern siedeln sich bei fachgerechter Anlage Tier- und Pflanzengesell- schaften an, deren Lebensgrundlage Städte- und Straßenbau zerstörte. Bewachsene Dächer setzen als Trittstein wichtige Punkte zur Biotopvernetzung.

Bewachsene Dächer verbessern durch ihre Ästhethik auch die Lebensqualität und den Wert von Gebäuden. Wohn- und Arbeitsumfeld gewinnen an Bedeutung.
Besonders in Verbindung mit Fassadenbegrünung trägt ein bewachsenes Dach zur
Wärmedämmung und damit zum Temperaturausgleich bei Räumen im Innenbereich bei (Ausgleich von sommer- und winterlichen Temperaturschwankungen). Ein bewachsenes Dach darf allerdings noch nicht bei der Wärmebedarfsberechnung berücksichtigt werden. Soll dies dennoch versucht werden, sind objektbezogene Berechnungen vom Statiker oder Architekten anzustellen. Das Gleiche gilt für den Tritt- und Schallschutz. 
Das bewachsene Dach als Wasserspeicher erreicht nicht nur eine Wasserreinigung, sondern auch eine
Entlastung des Kanalnetzes durch das Brechen von Spitzenabflußmengen bei
Starkniederschlägen. Kleiner konzipierte Kanalsysteme und geringere Gebührenbelastungen
sind die Folge.
Eine Anrechnung des bewachsenen Daches auf den Anteil an versiegelter Grundstücksfläche
senkt die Steuerlast.